„Wir betonen mit Nachdruck, dass die Produktion erneuerbarer Energien äußerst wichtig ist, um die Transformation in Richtung nachhaltige Gesellschaft natürlich auch im Land Salzburg zu vollziehen, aber dass sie keinesfalls zu weiterer Umweltzerstörung führen darf. Ganz im Gegenteil müssen hier Synergien genutzt werden, z.B. mithilfe von nature-based solutions (z.B. Kohlenstoffspeicherung in natürlichen Ökosystemen) und Ökosystemleistungen sowie durch Doppelnutzung degradierter Lebensräume und deren gleichzeitige verpflichtende ökologische Aufwertung bei Nutzung zur Produktion erneuerbarer Energien.“ Damit begründen die Biodiversitätsexpert:innen und Scientists for Future Jana Petermann, Andreas Tribsch und Jan Christian Habel von der Universität Salzburg ihre Stellungnahme zur geplanten Novellierung des Salzburger Naturschutzgesetzes, die eine Aufweichung der Zulassungskriterien für die Errichtung von Erneuerbaren Energieanlagen vorsieht.
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Autor: Hans Holzinger
Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforscher, Senior Adviser der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg, Bildungswerkleiter in Seekirchen, 2010-2014 Lehrauftrag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Autor und Vortragender, Auswahl Bücher: "Wirtschaftswende" (2024), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Neuer Wohlstand. Leben und Wirtschaften auf einem begrenzten Planeten" (2012); "Sonne statt Atom. Robert Jungk und die Debatten über die Zukunft der Energieversorgung seit den 1950er-Jahren" (2013), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020). Forschungsschwerpunkte: Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung, globaler Ausgleich, neue Wohlstandbilder. Mitglied u.a. von Scientists for Future, Attac, Gemeinwohlökonomie, , Südwind, Amnesty International.
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