Ratgeber zur COP31 in Antalya von Bessere Welt Info mit weetvollen Links

Das Portal „Bessere Welt-Info“ gibt wichtige Infos zur heurigen Klimakonferenz, die vom 9.- 20. Juli 2026 in der Türkei stattfinden. Hier die Einführung auf der Seite.

Die diesjährigen Verhandlungen finden unter einem beispiellosen Modell geteilter Führung statt. Die Türkei wird Gastgeber der Veranstaltung sein. Murat Kurum, der türkische Minister für Umwelt, Urbanisierung und Klimawandel, wird als designierter Präsident der Konferenz fungieren. Gleichzeitig wurde Chris Bowen, der australische Minister für Klimawandel und Energie, zum Präsidenten der Verhandlungen ernannt.

Das Motto für 2026 lautet „Dialog. Konsens. Handeln“ (Dialogue. Consensus. Action) und verspricht eine deutliche Verlagerung von bloßen Verpflichtungen hin zu deren tatsächlicher Umsetzung.

Im Vorfeld der Konferenz wurden zwei wichtige Erkenntnisse veröffentlicht:

– Die Konzentrationen von drei bedeutenden Treibhausgasen erreichten im Jahr 2025 neue Rekordwerte.

– Die reichsten 0,1 % der Weltbevölkerung verursachen mehr CO₂-Emissionen als nahezu die Hälfte der gesamten Weltbevölkerung zusammen.

Diese erschreckenden Erkenntnisse veranlassten 146 Wissenschaftler, die Vereinten Nationen dazu aufzufordern, den Klimawandel offiziell zu einem „globalen Gesundheitsnotstand“ (Global Health Emergency) zu erklären und die Staaten endlich zu wirksamen Maßnahmen zu verpflichten.

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Autor: Hans Holzinger

Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforscher, Senior Adviser der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg, Bildungswerkleiter in Seekirchen, 2010-2014 Lehrauftrag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Autor und Vortragender, Auswahl Bücher: "Wirtschaftswende" (2024), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Neuer Wohlstand. Leben und Wirtschaften auf einem begrenzten Planeten" (2012); "Sonne statt Atom. Robert Jungk und die Debatten über die Zukunft der Energieversorgung seit den 1950er-Jahren" (2013), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020). Forschungsschwerpunkte: Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung, globaler Ausgleich, neue Wohlstandbilder. Mitglied u.a. von Scientists for Future, Attac, Gemeinwohlökonomie, , Südwind, Amnesty International.