Wie funktioniert Carsharing in Salzburg? – Treffen und Bericht von Gemeindeentwicklung Salzburg

Carsharing-Angebote ermöglichen den Verzicht aufs eigene Auto und wirken dem Flächenfraß effektiv entgegen – dem vermeintlichen Komfortverlust durch den Verzicht aufs eigene Auto wird durch Carsharing ein Rundum-Sorglos-Paket entgegengesetzt. Carsharing und die Bildung von Fahrgemeinschaften haben das Potential, PKWs effizienter zu nutzen.

1 Carsharing-Fahrzeug ersetzt bis zu 20 private PKWs. Als Faustregel gilt, dass Personen, die weniger als 12.000 Kilometer pro Jahr mit dem Auto fahren, mit Carsharing günstiger aussteigen als mit einem eigenen Auto. Hinzu kommt, dass durch den Umstieg auf Carsharing unüberlegte Autofahrten wegfallen. 43 % der Personen, die in Österreich auf Carsharing umgestiegen sind, fahren jetzt häufiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Fahrrad. Das Auto wird nach dem Umstieg um die Hälfte weniger genutzt.

Einen ausführlichen Bericht anläßlich eines Treffens von Carsharing-Initiativen in Salzburg gibt es auf der Homepage von Gemeindeentwicklung Salzburg.

Rückfragen: Alexander Glas

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Autor: Hans Holzinger

Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforscher, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg, 2010-2014 Lehrauftrag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Autor und Vortragender, zuletzt erschienen: "Neuer Wohlstand. Leben und Wirtschaften auf einem begrenzten Planeten" (2012); "Sonne statt Atom. Robert Jungk und die Debatten über die Zukunft der Energieversorgung seit den 1950er-Jahren" (2013), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020). Forschungsschwerpunkte: Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung, globaler Ausgleich, neue Wohlstandbilder. Mitglied u.a. von Attac, Gemeinwohlökonomie,Global Marshall Plan Initiative, Südwind, Amnesty International.