Club of Rome: Earth4All in Österreich: Kehrtwende Ungleichheit 5.3.

Am 5. März 2024 findet an der Universität Salzburg in Kooperation mit der FH Salzburg, der Universität Mozarteum und dem UniNEtZ Projekt die Veranstaltung zur Kehrtwende „Ungleichheit“ statt. Unter dem Titel “Die Ungleichheitskehrtwende: Dividenden teilen“ beschreibt der neue Club of Rome- Bericht die Probleme der wirtschaftlichen Ungleichheit, die Hebel, die zu einem Giant Leap zu mehr Gleichheit führen würden, sowie Hürden und Hindernisse auf diesem Weg.

Die Ungleichheitskehrtwende gründet sich auf drei fundamentalen Hebeln, die eine kontinuierliche Entwicklung in Richtung einen neuen wirtschaftlichen Paradigma ermöglichen:

  •  eine stärkere Steuerprogression auf Einkommen und Vermögen
  • Stärkung der Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und Förderung gewerkschaftlicher Verhandlungsmacht;
  • »Sicherheitsnetze« und »Innovationsnetze«, um den Wohlstand gleichmäßiger zu verteilen und in einer Zeit tiefgehenden Wandels abzusichern (zum Beispiel umfassende Konzepte wie ein all- gemeines Grundeinkommen/eine allgemeine Grunddividende). 

Wie schon bei unseren beiden ersten Veranstaltungen zu den Kehrtwenden Energie und Ernährung werden wir nach einer hochrangigen Keynote aus dem Umfeld des internationalen Club of Rome mit Expert:innen, Stakeholder:innen und Praktiker:innen zu diesem Themenfeld darüber diskutieren. 

Datum

Save the Date! Dienstag, 5. März 2024 von ab ca. 16:00.
Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Netzwerken.

Veranstaltungsort

Unipark Nonntal
(Hörsaal Agnes Muthspiel) & Online

Anmeldung für Vor Ort & Online

Avatar von Unbekannt

Autor: Hans Holzinger

Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforscher, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen in Salzburg, 2010-2014 Lehrauftrag an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Autor und Vortragender, zuletzt erschienen: "Neuer Wohlstand. Leben und Wirtschaften auf einem begrenzten Planeten" (2012); "Sonne statt Atom. Robert Jungk und die Debatten über die Zukunft der Energieversorgung seit den 1950er-Jahren" (2013), "Von nichts zu viel - für alle genug" (2016), "Post-Corona-Gesellschaft" (2020). Forschungsschwerpunkte: Zukunft der Arbeit und sozialen Sicherung, globaler Ausgleich, neue Wohlstandbilder. Mitglied u.a. von Attac, Gemeinwohlökonomie,Global Marshall Plan Initiative, Südwind, Amnesty International.