
Zur Förderung der Bodengesundheit und Widerstandsfähigkeit landwirtschaftlich genutzter Böden werden sieben zentrale Maßnahmen empfohlen. Diese Empfehlungen basieren auf Erkenntnissen aus internationalen Forschungsprojekten wie der EU-Initiative „A Soil Deal for Europe“.
1. Landschaftsstrukturelemente wie Hecken, Gras- oder Blühstreifen oder Pufferzonen entlang von Gewässern.
2. Organische Düngung, beispielsweise durch Mist, Kompost oder Pflanzenreste
3. Vielfältige Fruchtfolgen, also dem wechselnden Anbau von Kulturen auf einem Feld
4. Kontinuierliche Bodenbedeckung, z.B. durch Zwischenfrüchte und Untersaaten oder Mulchen
5. Konservierende Bodenbearbeitung durch Vermeidung von tiefem Pflügen und Wenden
6. Verringerung der Bodenbelastung durch leichtere Maschinen oder bessere Gewichtsverteilung
7. Optimierte Befahrung, z. B. durch Fahrgassen, Lenksysteme oder Befahren zu Zeiten optimaler Bodenverhältnisse.
Diese Maßnahmen fördern die biologische Vielfalt im Boden, erhöhen die Kohlenstoffspeicherung und verbessern den Wasserrückhalt. Die befragten Betriebe bestätigten weitgehend die Wirksamkeit dieser Maßnahmen. Die Studie zeigt außerdem, dass es nicht am Wissen über die Maßnahmen mangelt, sondern vielmehr wirtschaftliche und finanzielle Hemmnisse einer breiten Anwendung im Weg stehen. Quelle
Wir geben auch Tipps, was die Besucher:innen selbst in Ihren Gärten machen können.
25. April 2026 13:00 – 17:00 Uhr – Workshop
Ein guter Boden sorgt für ein gutes Leben!
Was muss man machen, damit die Bodenfruchtbarkeit langfristig erhalten bleibt, Feldfrüchte gesund gedeihen und der Humusaufbau gelingt
Ort: Erdlings Acker in der Gänsbrunnstraße in Salzburg-Aigen
Veranstalter: Erdling – Verein für kooperative Landwirtschaft. Foto: Wolfgang Diemling
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