![]() Was sind Kipppunkte im Klimasystem? Ein Kipppunkt in einem System ist ein Punkt, an dem kein Zurück mehr möglich ist. Wird dieser Punkt erreicht, können selbst kleine Änderungen drastische und nicht umkehrbare Veränderungen im Verhalten des Systems bewirken. Dieses Phänomen ist in komplexen Systemen weit verbreitet. Beispiele gibt es in biologischen, sozialen und wirtschaftlichen Systemen und auch imKlimasystem.Weiterlesen Die Klimakosten des Kriegs in Gaza und Israel In einer Kurzstudie haben Benjamin Neimark von der Queen Mary University of London und vier Kolleg:innen die klimatechnischen Auswirkungen der ersten 60 Tage des Kriegs zwischen Israel und Hamas errechnet. Die CO2-Emissionen in diesem Zeitraum waren so hoch wie die der 20 durch die Klimaerhitzung verwundbarsten Länder.Weiterlesen Dürren im Klimawandel von Douglas Maraun und Laurenz Roither In den letzten Jahren führten regenarme Sommer wiederholt zu starken Sommerdürren. Reine Niederschlagsdefizite (meteorologische Dürre) sind bisher Ausdruck natürlicher Schwankungen; Jahrzehnte vergleichbarer oder sogar stärkerer Defizite gab es in den letzten 210 Jahren mehrmals.Weiterlesen |
Kategorie: News
Neues Dossier zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der Erwachsenenbildung
Hochwasser, Waldbrände, Hungersnot – Expert*innen der Klimaforschung warnen vor den Folgen extremer Wettereignisse durch den Klimawandel. Sie plädieren dafür, der Erderwärmung dringend gegenzusteuern, und tausende Menschen gehen für den Klimaschutz auf die Straße. Aber was können wir in der Erwachsenenbildung in unserem eigenen Wirkungsbereich tun? Wie kann meine Bildungseinrichtung klimasensibel werden? Welche Klimaschutzzertifikate eignen sich? Und welche Projekte und Akteur*innen setzen Klimaschutzbildung um? Tipps und Hintergründe rund um Klimaschutz in der Erwachsenenbildung – unter dem Dach der Nachhaltigkeitsperspektive – finden Sie jetzt im neuen Dossier von erwachsenenbildung.at!
Neues Booklet zum Thema Klimakommnikation von Klimabündnis Österreich

Die neue Auflage des „Klima[:A:]rtikulieren-Booklets“ des Klimabündnis liefert Handwerkzeuge, um noch besser über Klimawandel und Klimaschutz reden zu können. Mit einem Faktencheck und Tipps zur Klima-Kommunikation können die Schritte gezielt in der Praxis angewendet werden.
Weiterlesen „Neues Booklet zum Thema Klimakommnikation von Klimabündnis Österreich“Ressourcen Check für Kreislaufwirtschaft – Anif und KEM Salzburger Seeland als Best-Practice-Bespiele
Das Ressourcen Forum Austria, die österreichische Plattform für effiziente Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft, hat gemeinsam mit dem Österreichischen Gemeindebund für den Klima- und Energiefonds den neuen Ressourcen Check für Kreislaufwirtschaft in der Gemeinde entwickelt. Der Ressourcen Check ist ein innovativer Selbstanalyse-Check und bietet ab sofort allen österreichischen Gemeinden eine umfassende und kostenfreie Analyse und Bewertung der Kreislaufwirtschaft vor Ort.
Als Best-Practice-Beispiele werden auch zwei Salzburger Projekte angeführt:
Gemeinde Anif: Betonrecycling beim Neubau der Volksschule reduziert Materialverbrauch.
KEM Salzburg Seenland: Organisierte Repair Cafés verlängern die Lebensdauer von vielen Gegenständen
Klimaschutzideen für unsere Schule – Zukunftswerkstätten an Salzburger Schulen
Was ist der menschengemachte Klimawandel und wodurch wird er verursacht? Was sind die Folgen und wen treffen diese? Warum müssen wir global auf die Klimakrise reagieren und warum macht es Sinn, auch als Schule daran mitzuwirken? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines Schulprojektes von Südwind Salzburg und der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen. Kombiniert wurde ein interaktiver Workshop, ein Kurzvortrag sowie eine Zukunftswerkstatt. Letztere hatte das Ziel, Klimaschutzideen für die eigene Schule zu entwickeln.
Weiterlesen „Klimaschutzideen für unsere Schule – Zukunftswerkstätten an Salzburger Schulen“Nachhaltigkeit & Transformation – 16 Beiträge im aktuellen Magazin für Erwachsenenbildung
Ohne ein Ineinandergreifen von Umwelt- und Klimaschutz, sozialer Gerechtigkeit und ökologischer Ökonomie wird es nicht gehen. Genau darum geht es in den 16 Beiträgen der 49. Ausgabe des „Magazin erwachsenenbildung.at“. Die Autor*innen werfen einen Blick auf den aktuellen Stand des Nachhaltigkeitsdiskurses in der Erwachsenenbildung, beleuchten Theorie und Praxis und zeigen kritische Diskurse und Dilemmata auf.
Aus Salzburg mit dabei ist Hans Holzinger, Senior Adviser der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen und Mitglied von Scientists for Future mit einem Beitrag über Transformative Erwachsenenbildung.
»Ausgabe 49 downloaden (PDF)
»Inhaltsübersicht der Ausgabe
»Einblicke in die Ausgabe
Zwischenbericht „Masterplan Klima + Energie 2030“ des Landes Salzburg erschienen
„Gegenüber dem Vorjahr 2019 sind in vielen Bereichen Emissionsrückgänge zu verzeichnen, insbesondere im Verkehr (rund 14% Reduktion) und der Industrie (rund 5% Reduktion)“, so heißt es im Zwischenbericht „Masterplan Klima + Energie 2030“ des Landes Salzburg, der im April 2023 publiziert wurde. Das klingt nach einer Erfolgsmeldung. Leider ist dem nicht ganz so, da der Rückgang zum großen Teil Corona geschuldet ist. Der Bericht dazu: „Der Rückgang im Jahr 2020 im Vergleich zu 2019 ist vorrangig auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen. Für das Jahr 2021 zeigen Daten auf Bundesebene einen erneut steigenden Trend, was entsprechend auch für Salzburg zu erwarten ist.“
Weiterlesen „Zwischenbericht „Masterplan Klima + Energie 2030“ des Landes Salzburg erschienen“Ulrike Hermann fordert eine Rationierungswirtschaft, um die Klimakrise einzudämmen. JBZ-Video

Die Klimakrise erzwingt ein radikales Umsteuern. Die bisherigen Maßnahmen der Gesellschaften sind unzureichend. Ist es überhaupt denkbar, dass wir aus der Klimakrise ohne Kollaps und Chaos in eine andere Form zu leben und zu wirtschaften übergehen? Ulrike Herrmann hat in ihrem Buch „Das Ende des Kapitalismus“ einen solchen Weg skizziert. In der Robert-Jungk-Bibliothek erläuterte sie ihre Überlegungen und stellte diese zur Diskussion.
Ein Gespräch anlässlich ihres Vortrags gibt es hier.
Eine Rezension ihres Buches findet sich auf proZukunft.org.
Wie stehen Salzburgs Parteien zu den Empfehlungen des Österreichischen Klimarates? Befragungsergebnisse online
Neben den Scientists for Future Salzburg hat auch die Initiative „Unsere Klimapolitik“ Parteien befragt – und zwar zu den Forderungen des Klimarats.
Am 21. März 2023 wurden die aktuellen Regierungsmitglieder, die Mitglieder des Landtags sowie die Spitzenkandidaten der wahlwerbenden Parteien in Salzburg eingeladen, Fragen zu ihrer Haltung zu den 93 Empfehlungen des Klimarats der Bürger*innen sowie zum Special Report 22 “Strukturen für ein klimafreundliches Leben” des APCC zu beantworten.
Von den 8 wahlwerbenden Parteien, haben 5 (ÖVP, SPÖ, GRÜNE, NEOS und KPÖplus) die Fragen beantwortet – darunter auch 2 Landesrätinnen.
Salzburger Umwelt- und Nachhaltigkeitsvernetzung – SUN. Zusammenarbeit vereinbart – Workshops in der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen

(Pressemitteilung Salzburg 4.4.2023) In Salzburg gibt es eine Vielzahl an Gruppen, die sich für Anliegen des Klima-, Umwelt-, Natur- und Tierschutzes einsetzen. Diese wollen in Zukunft näher zusammenarbeiten. In den bisher fünf Treffen in der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen haben über 70 Personen von 40 Initiativen teilgenommen, darunter alle Naturschutzverbände, die Klimabewegung, Initiativen aus dem Ernährungsbereich, der Mobilitätswende sowie der Nachhaltigkeitsvernetzung an der Universität. Die Treffen dienen dem Erfahrungsaustausch, der Absprache über Kampagnen und Projekte sowie der Stärkung der eigenen Arbeit. Wie können wir uns besser Gehör verschaffen? Wo lässt sich von- und miteinander lernen? Wo können wir uns gegenseitig unterstützen? So einige Fragen, berichtet Hans Holzinger, Senior Adviser der Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen, der den Prozess begleitet. Er ergänzt: „Da der ursprüngliche Name Salzburger Umweltvernetzung in der Abkürzung SUV bedeutet, wurde im Prozess der Name Salzburger Umwelt- und Nachhaltigkeitsvernetzung gewählt, was SUN ergibt.“ Im letzten Workshop, der am 21. März 2023 stattgefunden hat, ging es um die Frage, wie man Öffentlichkeitsarbeit richtig macht. Zwei Expert:innen gaben Tipps. Als eines der ersten Projekte wurde der Aufbau eines gemeinsamen Presseverteilers vereinbart. Der nächste Workshop findet im Herbst 2023 statt. Die Online-Vernetzung erfolgt dzt. über die Salzburger Plattform Zivilgesellschaft. www.zivilgesellschaftsalzburg.org.
Eine Liste aller bisher beteiligten Gruppen ist hier zu finden.

