Im November 2026 startet erneut die Fortbildung „Zertifikat für Hochschullehrende Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“ der Allianz Nachhaltige Universitäten. Hochschullehrende aller Disziplinen können ihre Lehrkompetenzen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung weiter- oder neu entwickeln und dies österreichweit über fachliche und institutionelle Grenzen hinweg.
Im Umfang von 4 ECTS erarbeiten die Teilnehmenden Grundlagen, Methoden und vertiefte Einblicke in BNE und können ihre eigene Lehre reflektieren und weiterentwickeln. Ein großer Teil des Curriculums kann den eigenen Interessen und Vorkenntnissen entsprechend zusammengestellt werden.
Die Bewerbungsphase für den Jahrgang 2026/27 ist geöffnet und läuft bis zum15. Oktober 2026.
Stellungnahme von Scientists for Future Salzburg, 10. August 2026
Aufgrund der anhaltenden Dürre, der überhitzen Städte, dem Ausbleiben von Regen ist die Klimakrise auch medial wieder präsent. Vertreter und Vertreterinnen der Klimaforschung betonen in Interviews, dass der heurige Sommer kein Ausreißer ist, sondern zum neuen Normal werden wird.
Die Notwendigkeit nicht nur von Klimawandelanpassungen, sondern auch einer wirksameren Politik zur Vermeidung von Treibhausen ist evident. Die Schwierigkeit liegt jedoch in der Vermittlung, so der Psychologe und Sprecher von Scientists for Future Salzburg Jens Blechert:
„Niemand will heiße Sommer und Sturzfluten oder ausfallende Ernten in der Landwirtschaft. Was fehlt, ist die Selbstwirksamkeitserwartung: selbst wenn wir in Österreich sofort unseren CO2-Ausstoß auf Null reduzieren, wird sich erst einmal am Verlauf der Klimakrise nichts spürbar ändern.“
Notwendig sei daher die Nennung von zusätzlichen Vorteilen einer wirksamen Klimapolitik: „mittelfristige Kosteneinsparungen durch Energieautonomie, weniger Lärm und bessere Luftqualität durch weniger Autos, Aufwertung von Immobilien an Hauptverkehrsachsen, gesundheitliche Vorteile aktiver Mobilität, volkswirtschaftliche Vorteile durch neue Technologien oder gesunde Böden durch regenerative Landwirtschaft.“ Maßnahmen wie die Förderung des Austausches von Ölkesseln oder die Wiedereinführung des Klimabonus wären Anreize für den Wandel, ebenso die Umlenkung aller Investitionen auf nachhaltige Bereiche.
Die physikalischen Gesetze der Erderwärmung endlich ernst nehmen
Politisch müsse die Erderhitzung aber endlich ernster genommen werden, ergänzt der Transformationsexperte Hans Holzinger, Koordinator der S4F Salzburg:
„Dem Klima ist es egal, wenn wir es aufheizen. Es geht um unsere Lebensgrundlagen. Und mit der Natur kann man nicht verhandeln, sondern sie nur gut oder schlecht behandeln. Die Natur ist Gegenstand der wissenschaftlichen Erforschung und nicht der politischen Debatte.“
Die physikalischen Gesetze seien klar: „Je mehr Treibhausgase in die Atmosphäre geblasen werden, umso mehr heizt sich der Planet auf. Das geht schleichend vor sich, doch Kipppunkte wie die Freisetzung großer Mengen Methan durch das Auftauen der Permafrostböden können die Lage auch rasch noch gefährlicher machen.“ Da Kohlendioxid hundert Jahre in der Atmosphäre verbleibt, sei ein Zurück zu einem früheren Zustand ohnedies nicht mehr möglich. „Die heurigen erneuten Hitzerekorde und Waldbrände sind ein Fingerzeig, endlich konsequenter zu handeln. Die volkswirtschaftlichen Kosten sind bereits jetzt enorm, die sozialen Folgen etwa durch Verteuerung unserer Lebensmittel durch Missernten werden zunehmen“, so Holzinger.
Der Weg sei klar, wenn auch nicht einfach: „Wir müssen weg von fossilen Energien – Erdöl, Gas und Kohle – und gleichzeitig energieautonom werden. Nach dem Verursacherprinzip (wir haben historisch über Jahrzehnte überproportional emittiert) ist Österreich auch als kleines Land gefragt. Und es ist besser Teil der Lösung als Teil des Problems zu sein. Dazu kommt die im Rahmen der Europäischen Union eingegangene Verpflichtung, spätestens 2050 klimaneutral zu sein – die österreichische Regierung peilt sogar 2040 an, auch Salzburg ist hier noch säumig, wie kürzlich ein Bericht des Landesrechnungshofs aufgezeigt hat“, so Blechert und Holzinger.
Anpassungen an die Erderhitzung sind nötig, wir brauchen aber auch eine wirksame Klimapolitik zur Eindämmung des Treibhausgas-Ausstoßes
Österreichs Rinderbauern fordern ein Dürre-Nothilfepaket: 300 Euro pro Kuh aus dem Katastrophenfonds sollen helfen, zusätzliches Futter zu finanzieren. Denn wenn es in den kommenden Wochen derart heiß bleibe, müsse dieses im Ausland zugekauft werden. Zudem müssten Maisbestände hierzulande gesichert werden und es für Futtermittelimporte einen Zuschuss geben. Nach Ansicht der IG Milche müsse von der Bundesregierung ein Krisenstab eingerichtet werden.
Die Forderung nach staatlicher Unterstützung sei verständlich. Es wächst aufgrund der langen Trockenperiode kaum Gras nach. Die Preise für Heu werden stark ansteigen. Teilweise werden Kühe zur Schlachtung freigegeben werden müssen, was aber den Verkaufspreis für die Bauern senken wird. Mehr Angebot bedeutet sinkender Preis und umgekehrt: Mehr Nachfrage bedeutet steigenden Preis. Lebensmittel werden aber wohl teurer werden – auch aufgrund gestiegener Energiepreise.
Es reiche nicht, wenn der Staat nur in Krisensituationen einspringt – die Verschuldung der öffentlichen Haushalte sei bereits jetzt enorm. Markteingriffe wird es auch brauchen, um den Ausstoß an Treibhausgasen rasch zu senken: „Höhere CO2-Steuern, stärkere Geschwindigkeitslimits auf Straßen oder das leider wieder aufgeweichte Verbrenner-Aus in der EU ab 2035 wären praktische Maßnahmen. Und die Krisenbranchen müssen selbst klimafit werden. In der Autoindustrie bedeutet dies rascher Umstieg auf E-Antriebe, in der Landwirtschaft Umstieg auf regernative Anbaumethoden, die drastische Reduzierung des Kunstdünger- und Pestizideinsatzes sowie die Redimensionierung des Fuhrparks und der Maschinen.“
Univ. Prof. Dr. Jens Blechert, Mag. Hans Holzinger, Scientists for Future Salzburg, 5020 Salzburg, Rückfragen: 0699.11370178
„For Future“ -Klimaaktion am Alten Markt am 25. April 2026 Fotos: privat, Reinhard Geiger
Der Energieexperte Johannes Schmidl liest aus seinem Essay “Über die Würde der Gletscher”
Was sagt uns das Schwinden der Gletscher über unser Verhältnis zur Natur? Wie hängt dieses mit unserem enormen Hunger nach Energie zusammen? Und welche Wege in eine bessere Richtung wären möglich?
Johannes Schmidl ist Energiewende-Experte und beschäftigt sich zugleich mit der Rolle von Utopien. Der Schwund der Gletscher ist für ihn ein Bild dafür, was verschwinden kann, wenn wir unsere Art zu wirtschaften und zu leben nicht ändern. Foto: privat. Gefördert vom Land Salzburg
Freitag, 14. August – 18 Uhr Klima_Gletscher_Schmelze
Eine Veranstaltung der WALLERSEE_GESPRÄCHE 2026 des Salzburger Bildungswerk Seekirchen. Infos & Anmeldung: Bildungswerkleiter Hans Holzinger, www.hans-holzinger.org/anmeldung, 0699.11370178
Die Psychotherapeutin Luisa Grabenschweiger lädt mit Wahrnehmungsübungen zu mehr Achtsamkeit ein
Warum verlieren wir in der modernen Multioptionsgesellschaft den Fokus auf uns selbst? Wie lässt sich die Selbstwahrnehmung einüben und mehr Achtsamkeit für uns selbst und die Mitwelt gewinnen? Und warum braucht dies keinen Rückzug von der Welt?
Luisa Grabenschweiger ist Psychologin, Psychotherapeutin in freier Praxis sowie ausgebildete Yogalehrerin. Eine bessere Körperwahrnehmung und den Blick nach innen sind für sie wichtige Ressourcen für ein befriedigendes Leben. Foto: privat/Wegenkittl
Donnerstag, 6. August – 18 Uhr Ressource Achtsamkeit
Eine Veranstaltung der WALLERSEE_GESPRÄCHE 2026 des Salzburger Bildungswerk Seekirchen. Infos & Anmeldung: Bildungswerkleiter Hans Holzinger, www.hans-holzinger.org/anmeldung, 0699.11370178
Der Transformationsforscher Hans Holzinger liest aus seinem Buch “Wirtschaftswende”
Wie würde eine Wirtschaft aussehen, die die Befriedigung der Grundbedürfnisse für alle in den Mittelpunkt stellt? Welche Weichenstellungen wären dafür nötig? Und wäre eine solche Wirtschaft überhaupt machbar?
Hans Holzinger ist Wirtschafts- und Sozialgeograph und beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit der ökologischen Transformation. In seinem Buch „Wirtschaftswende“ macht er über 100 Vorschläge für eine Umsteuerung.
Donnerstag, 30. Juli – 18 Uhr Ökonomie der Grundbedürfnisse
Als Ort steht das wunderbare Glashaus im Seecafé des Strandbades Seekirchen mit ausgezeichneter Gastronomie zur Verfügung. Und wer will, kann vor den Veranstaltungen gerne eine Abkühlung im Wallersee nehmen oder auch im Seecafé einkehren.
Beginn der Veranstaltung ist 18 Uhr. Gebeten wird aber, etwas früher zu kommen, um eine entspannte Bestellung von Speisen & Getränken an der Theke des Strandbades zu ermöglichen.
„Natur schenkt uns Gesundheit, Ruhe und Kraft. Sie macht uns aber auch bewusst, dass wir Verantwortung tragen. Verantwortung dafür, dass auch unsere Kinder und Enkel noch auf einer blühenden Almwiese stehen, das Summen von Wildbienen hören oder einfach auf einem Gipfel sitzen und in die Weite schauen können.“ (Sophia Burtscher)
„Ins Gespräch kommen über die Dinge, die das Leben lebenswert machen“ – so lautet das Motto der 1. Wallerssee_Gespräche des Salzburger Bildungswerks Seekirchen, die am 17. Juli eröffnet wurden. Fünf Themenabende erwarten die Besuchenden. Es geht um die Bedeutung von Naturerfahrung, unsere Beziehung zu Tieren, ein an den Grundbedürfnissen orientiertes Wirtschaften, einen achtsamen Umgang mit sich selbst und miteinander sowie einen klimaverträglichen Lebensstil. Dabei wurde bewusst auch ein neuer Ort gewählt, um neue Menschen anzusprechen – das Seecafé des Strandbades Seekirchen. Sommerliches Flair verbunden mit der ausgezeichneten Küche des Seecafés geben den Rahmen für den inhaltlichen Austausch bei den Wallersee_Gesprächen, die Raum für Begegnung und Dialog ermöglichen.
Eröffnet wurden die Wallersee_Gespräche mit Sophia Burtscher, Obfrau der Naturfreunde Salzburg. Im Gespräch mit Bildungswerkleiter Hans Holzinger berichtete Burtscher über ihr Engagement für die Natur, den Zugang aller zu Naturerfahrung sowie die Sensibilisierung für die Ökosysteme als unsere Lebensgrundlage. Wie der Alpenverein organisieren auch die Naturfreunde Wanderungen und Bergtouren, sie betreuen Wanderwege und führen Berghütten. Ein besonderes Anliegen der Naturfreunde sei es, auch einkommensschwächeren Menschen Natur- und Wandererfahrungen zu ermöglichen, so Burtscher. Dies erkläre sich aus der Geschichte der Organisation, die aus der Arbeiterbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts hervorgegangen sei: „Schon im Zeitalter des beginnenden Tourismus bemühten die Naturfreunde sich, einer breiteren Bevölkerungsschicht naturnahe und kostengünstige Freizeit- und Reiseaktivitäten zu ermöglichen.“
Naturerfahrung ermöglichen und Naturräume sinnvoll bewirtschaften
Neben der Organisation von Wander- und Bergtouren, Jugendcamps und Info-Veranstaltungen sowie der Betreuung der Berghütten ist Sophia Burtscher als Obfrau der Naturfreunde auch politisch gefordert, etwa wenn es um gute Lösungen im Zusammenhang mit der Wegefreiheit zwischen Grundbesitzenden und Bikern gehe. Kritisch sieht Burtscher den Trend, Natur nur mehr als Konsumgut zu betrachten, in dem der Naturzugang kommerzialisiert und eventisiert wird. Auch die zunehmende Individualisierung, der Trend zur Selbstoptimierung und permanenten Beschleunigung sei problematisch. Naturerfahrung brauche Zeit, Naturerlebnis habe auch mit Gemeinschaftserlebnis zu tun, wie Burtscher vor kurzem auch in einer Ö1-Sendung zum Thema „Berge und Neoliberalismus“ ausgeführt hat. Die Wertschätzung gegenüber der Natur und die Freude am in der Natur-Sein könne von Kindheit auf vermittelt werden. Mit Jugendcamps und Outdoor-Pädagogik-Angeboten tragen die Naturfreunde auch dazu bei. Zudem gibt es eigene Angebote zu Senioren-Wandern.
Bedeutung der Ökosysteme für unsere Zivilisation
Aus ihrer beruflichen Erfahrung im Katastrophenschutz beschäftigt Burtscher besonders die Frage, wie wir mit Naturgefahren umgehen: „Wir erleben immer häufiger Starkregen, Hochwasser und Murenabgänge. Trotzdem wird teilweise noch immer in hochwassergefährdeten Bereichen gebaut. Die rote Gefahrenzone heißt nicht zufällig rot. Wenn dort neue Gebäude entstehen, schaffen wir zukünftige Schäden mit Ansage.“
Der Klimawandel mache die Kräfte der Natur immer unmittelbarer sichtbar: „Er zeigt uns auch, wie begrenzt unser Einfluss letztlich ist. Wir können Naturgesetze nicht verhandeln. Wenn wir ihre Grenzen ignorieren, bekommen wir früher oder später die Rechnung präsentiert – finanziell, ökologisch und menschlich.“
Deshalb brauche es starke staatliche Institutionen mit ausreichend Fachwissen und echten Kompetenzen: „Einrichtungen wie die Landesumweltanwaltschaft erfüllen eine wichtige Kontrollfunktion. Sie bringen die Stimme der Natur in Verfahren ein, in denen es sonst oft nur um wirtschaftliche Interessen geht. Ich halte es deshalb für problematisch, wenn ihre Rechte oder personellen Ressourcen Schritt für Schritt reduziert werden. Wer Naturschutz ernst meint, muss auch jene Institutionen stärken, die ihn umsetzen.“ Daneben brauche es selbstverständlich NGOs und Vereine wie die Naturfreunde. Aber wir dürften eines nicht vergessen: „Das Ehrenamt kann und soll den Staat nicht ersetzen.“
Selbstversorger-Berghütten und Anreise mit öffentlichem Verkehr als Ziel
Die ausgebildete Juristin Sophie Burtscher betreibt am Gaisberg die den Naturfreunden gehörende Rauchenbühel-Hütte, ein ökologischer Vorzeigebetrieb, der vor kurzem mit dem österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet wurde. Dass der Gaisberg noch immer frei mit dem Auto hochgefahren werden dürfe, sei zu hinterfragen, so Burtscher. Früh habe sie als Naturfreunde-Obfrau zumindest die Einführung einer Maut verbunden mit einem guten Takt der Gaisberg-Busse gefordert, bisher aber kein Gehör gefunden. Generell plädiert Burtscher für die Ausweitung der Angebote, die mit dem öffentlichen Verkehr zu erreichen sind. Auch darüber informieren die Naturfreunde und bieten entsprechende Services an. Als Besonderheit berichtete Burtscher über die Selbstversorger-Hütten der Naturfreunde. Kostengünstig können hier Gruppen in Eigenverantwortung Hütten benützen – die Betreuung erfolgt durch Ehrenamtliche. Das vor einem Jahr von den Naturfreunden übernommene Wallerseehaus zwischen Seekirchen und Zell am Wallersee, das Gruppen und Einzelnen auch für Übernachtungen zur Verfügung steht, wird ab 2028 ebenfalls nach diesem Prinzip geführt. Interessierte Ehrenamtliche für die Betreuung werden gesucht.
Gelungener Start – nächstes Thema „Unsere Beziehung zu Tieren“
Im Austausch mit den Besuchenden wurden eigene Naturerfahrungen, der achtsame Aufenthalt in der Natur, aber auch Zielkonflikte etwa zwischen dem für die Energiewende nötigen Ausbau von Windrädern und dem Naturschutz oder dem Bedarf an naturnahem Wohnraum sowie dem Flächenverbrauch angesprochen.
Die Wallersee-Gespräche sind ein Experiment – der Start ist gut geglückt, das wunderbare Salettl des Seecafés war bis auf den letzten Platz gefüllt. Am Freitag, den 24. Juli wird der Theatermacher und pensionierte Philosophielehrer Wolf Junger aus einem Text über seine Hündin „Lorie“ lesen. Wir erfahren, was er in der Beziehung mit ihr gelernt hat. Ab 18 Uhr im Seecafé des Strandbades Seekirchen.
Bericht: Hans Holzinger, Fotos: Luisa Grabenschweiger
Der Theatermacher Wolf Junger liest aus einem Text über seine Hündin “Lorie”
Was kann uns die Beziehung zu Tieren lehren? Was geht in Tieren vor, wenn sie sich auf uns beziehen? Unter welchen Umständen dürfen wir Tiere töten? Und blenden wir das Leid der Nutztiere in Massentierhaltung aus?
Wolf Junger hat am Gymnasium Seekirchen Philosophie unterrichtet und mit Menschen der Lebenshilfe Theaterproduktionen gestaltet. Die Beziehung zu seiner Hündin hat ihn neue Blickweisen auf das Leben ermöglicht.
Freitag, 24. Juli – 18 Uhr „Unsere Beziehung zu Tieren“ – Lesung und Gespräch mit Wolf Junger
Als Ort steht das wunderbare Glashaus im Seecafé des Strandbades Seekirchen mit ausgezeichneter Gastronomie zur Verfügung. Und wer will, kann vor den Veranstaltungen gerne eine Abkühlung im Wallersee nehmen oder auch im Seecafé einkehren.
Beginn der Veranstaltung ist 18 Uhr. Gebeten wird aber, etwas früher zu kommen, um eine entspannte Bestellung von Speisen & Getränken an der Theke des Strandbades zu ermöglichen.
Auf Ihr/Euer Dabei -Sein freut sich Bildungswerkleiter Hans Holzinger
Inhaltliche Inspiration mit Kulinarik in sommerlichem Flair verbinden – das ist das Ziel der Wallersee-Gespräche, zu denen wir als Bildungswerk Seekirchen erstmals einladen. Wir wollen Raum geben für Austausch und Dialog. Den Beginn macht Naturfreunde-Obfrau Sophia Burtscher im Gespräch mit Bildungswerkleiter Hans Holzinger.
Naturfreunde-Obfrau Sophia Burtscher berichtet über die Kraft der Naturerfahrung
Was bedeutet Naturerfahrung für unseren Körper und unsere Psyche? Warum ist diese wichtig? Warum sollen wir Berge nicht als Konsumgut betrachten? Und was braucht es, damit Naturräume erhalten bleiben und alle Menschen den Zugang zur Natur finden können?
Sophia Burtscher ist Juristin, Hüttenwirtin und seit 2016 Obfrau der Naturfreunde Salzburg. In dieser Funktion setzt sie sich politisch für den Zugang zu Naturräumen für alle ein. Naturerfahrung ist für sie ein zentraler Beitrag für Wohlbefinden. Foto: Naturfreunde, wildbild. Gefördert vom Land Salzburg
Beginn: 18 Uhr, Einlass ab 17 Uhr Ort: Seecafé, Strandbad Seekirchen, Seestraße 2, 5201 Seekirchen Vom Bahnhof Seekirchen ca. 20 Minuten Fußweg Freier Eintritt. Bestellung von Getränken und Speisen an der Strandbad-Theke
… reine Kennzahlen-Sammlung war gestern! Wir liefern Tools und Umsetzungswege für eine zukunftsorientierte Nachhaltigkeits-Strategie mit einem wirkungsvollen Umsetzungsplan.
Die Markenwerkstatt und und das Umweltservice Salzburg laden Unternehmen aus Stadt und Land Salzburg ein, die sich in Sachen Nachhaltigkeit strategisch fit machen möchten und das Potential für ihren zukünftigen Unternehmenserfolg erkannt haben. Es geht dabei um mehr als die reine Reduktion von CO2. Nachhaltigkeits-Management muss ganzheitlich angegangen und sinnvoll in die Unternehmens-Entwicklungsprozesse integriert werden, um nachhaltig erfolgreich zu sein. Nachhaltigkeitsberichterstattung soll nicht für die Schublade erfolgen, sondern für eine strategische, zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Unternehmens genutzt werden.
Zur aktuellen Debatte über Windkraft in Salzburg hat der Naturschutzbund eine Stellungnahme zum geplanten Kraftwerk Windsfeld abgegeben, die wir hier gerne zum Nachlesen online stellen. Das ganze Heft von Natur aktiv ist hier zu finden.