Dr. Sigrid Stagl: The Role of Ecological Economics for Sustainable Health – 16.9. 13.30

Im Rahmen des Kongresses der European Childhood Obesity Group an der NLW spricht am Mittwoch 16.09. 13:30-14:00 Frau Prof. Dr. Sigrid Stagl mit dem Titel The Role of Ecological Economics for Sustainable Health

Frau Prof. Stagl war Wissenschaftlerin des Jahres 2024   und ist eine gefragte Rednerin. 

Das Kongressteam macht den Talk im Audimax online kostenfrei zugänglich:

https://teams.microsoft.com/meet/37841652418283?p=vDdXyksMROASZVPCZe    

Besprechungs ID: 378 416 524 182 83      
Passwort: oi7yw3p2

LHF Karoline Edtstadler bestätigt Ziel der Klimaneutralität – Leserbrief von S4F-Mitglied Gunter Sperka

Im Interview (Lokalteil der SN vom 14.8.) erklärt die Landeshauptfrau: „Was uns in Salzburg aber gelingen muss, sind die Klimaneutralität und ein verminderter CO2-Ausstoß“. Diese Aussage – spät aber doch getätigt – ist erfreulich.

Zur Erinnerung: Bereits seit vielen Jahren hat Salzburg eine Klima- und Energiestrategie („Salzburg2050 klimaneutral.energieautonom.nachhaltig“), 2021 wurde der zweite Umsetzungsplan (Masterplan Klima+Energie 2030) von der Landesregierung beschlossen. Der Zielpfad des Masterplanes ist mit vielen Maßnahmen (jeweils mit quantifizierter Reduktionswirkung) hinterlegt. Während sich Salzburg im Bereich Erneuerbare Energien und Energiewende grosso modo (abgesehen von der Windkraft, aber diese wurde von der Landeshauptfrau im Interview positiv adressiert) auf gutem Weg befindet, hinkt es bei der Erfüllung der Treibhausgasziele weit hinterher.

Die Ziele sind beschlossen, die Maßnahmen liegen auf dem Tisch, die zuständigen Abteilungen verfügen über hervorragende Expertise und nun artikuliert die Landeshauptfrau (endlich) auch ihren politischen Willen. Vielleicht gelingt es der Landeshauptfrau sogar, den zuständigen Bundesminister aus seinen klimapolitischen Hitzeferien zu holen, denn Salzburg allein kann die Klimaneutralität nicht herbeiführen. Zur Erinnerung: die Bundesregierung bekennt sich zur Klimaneutralität bereits 2040 ohne auch nur im Entferntesten erkennen zu lassen, wie diese  erreicht werden soll; Stichwort: fehlendes Klimaschutzgesetz. Es gibt also keinen Grund (mehr), die Dinge in Salzburg nicht sofort in Angriff zu nehmen. Keinen Grund, aber vielleicht ein Hindernis: die für Klimaschutz zuständige Landeshauptfraustellvertreterin?

Ein wesentlicher Aspekt blieb im Interview – möglicher Weise der Kürze des Formates geschuldet – unangesprochen: die notwendige Anpassung an die mittlerweile unvermeidbaren Folgen des Klimawandels, vom Hitzeschutz bis zum Hochwasserschutz, von den nötigen Umstellungen in der Land- und Forstwirtschaft hin zu medizinischen Fragen und sozialen Auswirkungen muss mit ebensolcher Dringlichkeit wie der Klimaschutz vorangetrieben werden. Nochmals zur Erinnerung: auch dafür hat das Land Salzburg eine „Salzburger Strategie zur Anpassung an den Klimawandel“. Auch dort sind viele Maßnahmen im Detail beschrieben, die allermeisten (und wirksamsten) harren allerdings noch ihrer Umsetzung. Auch hier gilt: es gibt keinen Grund, allenfalls ein Hindernis (siehe oben), nicht sofort mit der Umsetzung zu beginnen.

Nebenbei: Dass beide Strategien aufgrund neuer Erkenntnisse und Herausforderungen (zB in Hinblick auf Wasserknappheit, lange Dürreperioden, sich stark verändernde Rahmenbedingungen für die Wasserkraft, Strombedarf der KI uvm) weiterentwickelt und entsprechende Maßnahmen formuliert werden müssen, ist den Expert*innen der Abteilungen sicher bewusst und sollte bei entsprechendem Willen rasch in politische Entscheidungen münden können.

Dr. Gunter Sperka
Mitglied im Fachkollegium der Scientists for Future Österreich, 5026 Salzburg

ZERTIFIKAT FÜR HOCHSCHULLEHRENDE BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG (BNE-Zertifikat)

Im November 2026 startet erneut die Fortbildung „Zertifikat für Hochschullehrende Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)“ der Allianz Nachhaltige Universitäten. Hochschullehrende aller Disziplinen können ihre Lehrkompetenzen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung weiter- oder neu entwickeln und dies österreichweit über fachliche und institutionelle Grenzen hinweg.

Im Umfang von 4 ECTS erarbeiten die Teilnehmenden Grundlagen, Methoden und vertiefte Einblicke in BNE und können ihre eigene Lehre reflektieren und weiterentwickeln. Ein großer Teil des Curriculums kann den eigenen Interessen und Vorkenntnissen entsprechend zusammengestellt werden.

Die Bewerbungsphase für den Jahrgang 2026/27 ist geöffnet und läuft bis zum 15. Oktober 2026.

Informationen zu den Terminen, Inhalten und zur Bewerbung sind unter https://nachhaltigeuniversitaeten.at/zertifikat/ zu finden sowie im angehängten Flyer.

Mit dem Klima kann man nicht verhandeln – Mehrfachnutzen von Klimamaßnahmen herausstreichen

Stellungnahme von Scientists for Future Salzburg, 10. August 2026

Aufgrund der anhaltenden Dürre, der überhitzen Städte, dem Ausbleiben von Regen ist die Klimakrise auch medial wieder präsent. Vertreter und Vertreterinnen der Klimaforschung betonen in Interviews, dass der heurige Sommer kein Ausreißer ist, sondern zum neuen Normal werden wird.

Die Notwendigkeit nicht nur von Klimawandelanpassungen, sondern auch einer wirksameren Politik zur Vermeidung von Treibhausen ist evident. Die Schwierigkeit liegt jedoch in der Vermittlung, so der Psychologe und Sprecher von Scientists for Future Salzburg Jens Blechert:

„Niemand will heiße Sommer und Sturzfluten oder ausfallende Ernten in der Landwirtschaft. Was fehlt, ist die Selbstwirksamkeitserwartung: selbst wenn wir in Österreich sofort unseren CO2-Ausstoß auf Null reduzieren, wird sich erst einmal am Verlauf der Klimakrise nichts spürbar ändern.“

Notwendig sei daher die Nennung von zusätzlichen Vorteilen einer wirksamen Klimapolitik: „mittelfristige Kosteneinsparungen durch Energieautonomie, weniger Lärm und bessere Luftqualität durch weniger Autos, Aufwertung von Immobilien an Hauptverkehrsachsen, gesundheitliche Vorteile aktiver Mobilität, volkswirtschaftliche Vorteile durch neue Technologien oder gesunde Böden durch regenerative Landwirtschaft.“ Maßnahmen wie die Förderung des Austausches von Ölkesseln oder die Wiedereinführung des Klimabonus wären Anreize für den Wandel, ebenso die Umlenkung aller Investitionen auf nachhaltige Bereiche.

Die physikalischen Gesetze der Erderwärmung endlich ernst nehmen

Politisch müsse die Erderhitzung aber endlich ernster genommen werden, ergänzt der Transformationsexperte Hans Holzinger, Koordinator der S4F Salzburg:

„Dem Klima ist es egal, wenn wir es aufheizen. Es geht um unsere Lebensgrundlagen. Und mit der Natur kann man nicht verhandeln, sondern sie nur gut oder schlecht behandeln. Die Natur ist Gegenstand der wissenschaftlichen Erforschung und nicht der politischen Debatte.“

Die physikalischen Gesetze seien klar: „Je mehr Treibhausgase in die Atmosphäre geblasen werden, umso mehr heizt sich der Planet auf. Das geht schleichend vor sich, doch Kipppunkte wie die Freisetzung großer Mengen Methan durch das Auftauen der Permafrostböden können die Lage auch rasch noch gefährlicher machen.“ Da Kohlendioxid hundert Jahre in der Atmosphäre verbleibt, sei ein Zurück zu einem früheren Zustand ohnedies nicht mehr möglich. „Die heurigen erneuten Hitzerekorde und Waldbrände sind ein Fingerzeig, endlich konsequenter zu handeln. Die volkswirtschaftlichen Kosten sind bereits jetzt enorm, die sozialen Folgen etwa durch Verteuerung unserer Lebensmittel durch Missernten werden zunehmen“, so Holzinger.

Der Weg sei klar, wenn auch nicht einfach: „Wir müssen weg von fossilen Energien – Erdöl, Gas und Kohle – und gleichzeitig energieautonom werden. Nach dem Verursacherprinzip (wir haben historisch über Jahrzehnte überproportional emittiert) ist Österreich auch als kleines Land gefragt. Und es ist besser Teil der Lösung als Teil des Problems zu sein. Dazu kommt die im Rahmen der Europäischen Union eingegangene Verpflichtung, spätestens 2050 klimaneutral zu sein – die österreichische Regierung peilt sogar 2040 an, auch Salzburg ist hier noch säumig, wie kürzlich ein Bericht des Landesrechnungshofs aufgezeigt hat“, so Blechert und Holzinger.

Anpassungen an die Erderhitzung sind nötig, wir brauchen aber auch eine wirksame Klimapolitik zur Eindämmung des Treibhausgas-Ausstoßes

Österreichs Rinderbauern fordern ein Dürre-Nothilfepaket: 300 Euro pro Kuh aus dem Katastrophenfonds sollen helfen, zusätzliches Futter zu finanzieren. Denn wenn es in den kommenden Wochen derart heiß bleibe, müsse dieses im Ausland zugekauft werden. Zudem müssten Maisbestände hierzulande gesichert werden und es für Futtermittelimporte einen Zuschuss geben. Nach Ansicht der IG Milche müsse von der Bundesregierung ein Krisenstab eingerichtet werden.

Die Forderung nach staatlicher Unterstützung sei verständlich. Es wächst aufgrund der langen Trockenperiode kaum Gras nach. Die Preise für Heu werden stark ansteigen. Teilweise werden Kühe zur Schlachtung freigegeben werden müssen, was aber den Verkaufspreis für die Bauern senken wird. Mehr Angebot bedeutet sinkender Preis und umgekehrt: Mehr Nachfrage bedeutet steigenden Preis. Lebensmittel werden aber wohl teurer werden – auch aufgrund gestiegener Energiepreise.

Es reiche nicht, wenn der Staat nur in Krisensituationen einspringt – die Verschuldung der öffentlichen Haushalte sei bereits jetzt enorm. Markteingriffe wird es auch brauchen, um den Ausstoß an Treibhausgasen rasch zu senken: „Höhere CO2-Steuern, stärkere Geschwindigkeitslimits auf Straßen oder das leider wieder aufgeweichte Verbrenner-Aus in der EU ab 2035 wären praktische Maßnahmen. Und die Krisenbranchen müssen selbst klimafit werden. In der Autoindustrie bedeutet dies rascher Umstieg auf E-Antriebe, in der Landwirtschaft Umstieg auf regernative Anbaumethoden, die drastische Reduzierung des Kunstdünger- und Pestizideinsatzes sowie die Redimensionierung des Fuhrparks und der Maschinen.“

Univ. Prof. Dr. Jens Blechert, Mag. Hans Holzinger, Scientists for Future Salzburg, 5020 Salzburg, Rückfragen: 0699.11370178

„For Future“ -Klimaaktion am Alten Markt am 25. April 2026
Fotos: privat, Reinhard Geiger

Rückblick „Aufbruch! Für ein gutes Leben für alle“ – Aktionstage voller Erfolg

Zum zweiten Mal fanden heuer auf Initiative des  Arbeitskreises „Klima und Nachhaltigkeit“ des Salzburger Bildungswerks die Salzburger Aktionstage 
„Aufbruch! Für ein gutes Leben für alle“ statt.  20 Veranstaltungen zu vielfältigen Themen in unterschiedlichen Formaten mit 1300 Teilnehmenden gab es vom 22.-26. April 2026. Weitere sieben Veranstaltungen fanden im Vorprogramm mit knapp 500 Teilnehmenden statt, allein 300 davon waren bei zwei Vorträgen der Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb mit dabei. 

Die behandelten Themen reichten von der Bedeutung der Artenvielfalt für Salzburg, einem wirksamen Klimaschutz sowie einer intakten Qualität unserer Böden über eine Energie- und Mobilitätswende bis hin zur Bedeutung von sozialem Engagement. Neben Vorträgen und Workshops bereicherten Exkursionen, Aktionen im Öffentlichen Raum sowie eine Fahrraddemo das vielfältige Programm. Fotobericht auf Youtube

Im Folgenden findet ihr Kurzberichte, Fotos und vertiefende Links.

Weiterlesen „Rückblick „Aufbruch! Für ein gutes Leben für alle“ – Aktionstage voller Erfolg“

Salzburger Aktionstage „Aufbruch! Für ein gutes Leben für alle“ 22.-26.4.

Zum zweiten Mal finden heuer auf Initiative des Arbeitskreises „Klima und Nachhaltigkeit“ des Salzburger Bildungswerks die Salzburger Aktionstage „Aufbruch! Für ein gutes Leben für alle“ statt.  24 Veranstaltungen zu vielfältigen Themen mit vielfältigen Formaten. Wir laden herzlich zur Teilnahme und Teilen des Programms ein!

PROGRAMM

VORPROGRAMM

NACHPROGRAMM

Offener Brief an die Salzburger Landesregierung: Scientists for Future fordern eine konsequente Klimapolitik

(Salzburg, 17.3.2026) Der Bericht des Salzburger Landesrechnungshofs mit dem Titel „Klimaschutz und Klimawandelanpassung des Landes Salzburg“ kommt im Juli 2025 zu einem zentralen Befund: „Das Ziel des Landes Salzburg, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 50 % gegenüber dem Jahr 2005 zu reduzieren, scheint mit den bisherigen Maßnahmen nicht erreichbar zu sein“ (S. 4). Darüber hinaus hält der Bericht fest, dass zur Halbzeit des Masterplan Klima+Energie 2030 „für knapp die Hälfte der erwünschten Einsparungen bei den Treibhausgasemissionen noch nicht einmal Maßnahmen erarbeitet wurden“ (S. 34). Schließlich wird betont, dass „die Erreichung ohne zusätzliche und wirksamere Maßnahmen unwahrscheinlich [scheint]“ (S. 85).

80 Mitglieder der Scientists for Future Salzburg verlangen in einem offenen Brief an LHF Karoline Edtstadler und LHStv. Marlene Svazek nun Auskunft darüber „welche Maßnahmen die Salzburger Landesregierung für die Jahre 2026 und 2027 plant, um die Emissionen bis 2030 nachvollziehbar auf 2.158 kt CO₂-Äquivalent zu senken, wie im Masterplan Klima+Energie 2030 auch rechtlich verbindlich vereinbart.“ Dies gelte insbesondere für die Bereiche, die den größten Beitrag zur Zielerreichung leisten müssen: Verkehr (u.a. Elektromobilitätsstrategie), Gebäude (Ölkesseltausch) sowie die „Differenz/Lücke” bzw. „sonstige Potenziale”, die im Masterplan Klima+Energie 2030 ausgewiesen sind, aber bis heute nicht explizit operationalisiert wurden.

„Als Scientists for Future möchten wir erneut betonen, wie wichtig es ist, wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen. Der Alpenraum ist in besonderem Maße vom Klimawandel betroffen„, heißt es im Brief. Und weiter: „Zudem gilt es, die ökonomischen Chancen post-fossilen Wirtschaftens in unserem Bundesland proaktiv zu ergreifen und dadurch auch einen Beitrag zur sozialen Nachhaltigkeit zu leisten. Wir vertrauen darauf, dass die Salzburger Landesregierung heute Entscheidungen trifft, die genau das ermöglichen.“

Die aktuellen geopolitischen Konflikte machen einmal mehr deutlich, dass wir von den fossilen Energien loskommen müssen. Eine neue Studie des Alpenvereins über den „Zerfall“ der Gletscher in Österreich ist ein weiteres Signal für die Notwendigkeit einer konsequenten Klimawende.

Die Initiatoren im Namen von 80 Wissenschaftler:innen
Univ.Prof. Dr. Jens Blechert, Sprecher der S4F Salzburg
Mag. Hans Holzinger, Koordinator der S4F Salzburg
Dr. Markus Gastinger, Politikwissenschaftler
Dr. Martin Loidl, Mobilitätsforscher

Offener Brief der Scientists for Future an die Salzburger Landesregierung für mehr Klimaschutz-Maßnahmen

Der Bericht des Salzburger Landesrechnungshofs mit dem Titel „Klimaschutz und Klimawandelanpassung des Landes Salzburg“ kommt im Juli 2025 zu einem zentralen Befund: „Das Ziel des Landes Salzburg, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2030 um 50 % gegenüber dem Jahr 2005 zu reduzieren, scheint mit den bisherigen Maßnahmen nicht erreichbar zu sein“. In einem offenen Brief [English version] ersuchen wir als S4F Salzburg nun um Auskunft, welche zusätzlichen Maßnahmen die Salzburger Landesregierung zu setzen gedenkt, um die selbst gesteckten Klimaziele zu erreichen und der Kritik des Landesrechnungshofs Rechnung zu tragen.

Der Offene Brief kann von Mitgliedern der S4F-Regionalgruppe Salzburg noch bis 16.3.2026 unterzeichnet werden. Du bist noch kein Mitglied? Wenn du einen akademischen Abschluss hast und die Anliegen von S4F für eine wirksame Klimapolitik unterstützen möchtest, kannst du gern Mitglied werden. Bitte Regionalgruppe Salzburg angeben. Es gibt keinen Mitgliedsbeitrag – Spenden sind aber willkommen!

Mitglied werden

Offenen Brief unterzeichnen

Wir sind Teil der Veränderung – Einladung zu einem bunten Programm der Salzburger Aktionstage für Nachhaltigkeit 2026

Die 2026 zum zweiten Mal stattfindenden Aktionstage „Aufbruch! Für ein gutes Leben für alle“ laden dazu ein, sich mit Veranstaltungen und Aktionen für eine soziale und ökologische Entwicklung einzusetzen. Das Projekt wird von Mitgliedern des Arbeitskreises „Klima & Nachhaltigkeit“ des Salzburger Bildungswerks sowie der „Vernetzungstreffen der Salzburger Umwelt- und Klimainitiativen“ getragen.

Die Aktionstage 2026 starten mit dem Earth Day am 22. April und laufen bis 26. April – dazu kommen einige Veranstaltungen im Vorfeld.

Auch heuer gibt es wieder ein vielfältiges Programm. Dieses reicht von Vorträgen, Workshops und Filmvorführungen über Exkursionen und eine gemeinsame Radtour bis hin zu Aktionen im öffentlichen Raum. Vielseitig sind auch die angesprochenen Themen. Es geht um Klima- und Biodiversitätsschutz, Schöpfungsverantwortung und Naturerfahrung, die Qualität unserer Böden, neue Mobilität und lebendige öffentliche Räume, gemeinwohlorientiertes, nachhaltiges Wirtschaften, Tierschutz u.a.m. Insgesamt gibt es zwanzig Veranstaltungen sowie weitere acht im Vorprogramm.

Ein wichtiger Aspekt der Aktionstage ist, das Thema Nachhaltigkeit wieder in die öffentlichen Debatten zu bringen. Denn nur weil man über die Klima- und Biodiversitätskrisen derzeit weniger spricht, sind diese ja nicht verschwunden. Im Gegenteil, die ökosystemischen Grenzen werden immer mehr überschritten. Wir brauchen Menschen, die sich einbringen in soziale Innovationen, um den Wandel zu bewerkstelligen.

Der Bogen der mitwirkenden Organisationen spannt sich von der Wissenschaft über Umwelt- und Klimagruppen bis hin zu örtlichen Bildungswerken.

Wir danken allen Mitwirkenden aus den zahlreichen Partnerorganisationen und laden herzlich zur Teilnahme am bunten Programm ein!

Tamara Baumgartner MA ,
Fachbereich „Klima & Nachhaltigkeit“ des Salzburger Bildungswerks
Mag. Hans Holzinger,
Leiter des Arbeitskreises „Klima & Nachhaltigkeit“ des Salzburger Bildungswerks

Alle Veranstaltungen und Angebote – mit Ausnahme des Kinofilms – sind kostenfrei zugänglich.

Foto: Marlene Klotz/SBW