Leihen statt kaufen – Exkursion zur „Dingelei(h) der Stadtbibliothek Linz

Sharing is caring – wörtlich übersetzt heißt das so viel wie „zu teilen ist sich zu sorgen“. Das ist auch das Motto der „Dingelei(h)“ in der Stadtbibliothek Linz, die von 20 Interessierten aus 14 Salzburger Gemeinden im Rahmen einer Exkursion der Gemeindeentwicklung besucht wurde.

Die „Dingelei(h)“ ist eine Verleihstelle, wo man sich Alltagsgegenstände wie z.B. Werkzeug, Reiseutensilien, Musikinstrumente etc. – gleich wie Bücher – ausleihen kann. Alternative Bezeichnungen sind „Bibliothek der Dinge“, Leihladen, „Library of Things“, „Bücherei der Dinge“, „Leihbar“ etc. Ein Leihladen kann eine eigenständige Organisation mit eigenen Räumlichkeiten und Öffnungszeiten sein oder auch einfach ein zusätzliches Angebot in einer bestehenden Einrichtung wie z.B. einer Bücherei. Diese sollte aber keinesfalls vergessen, die Statuten zu ergänzen.

Einen ausführlichen Bericht gibt es auf der Homepage von Gemeindeentwicklung Salzburg.

Rückfragen: Alex Glas

Wie funktioniert Carsharing in Salzburg? – Treffen und Bericht von Gemeindeentwicklung Salzburg

Carsharing-Angebote ermöglichen den Verzicht aufs eigene Auto und wirken dem Flächenfraß effektiv entgegen – dem vermeintlichen Komfortverlust durch den Verzicht aufs eigene Auto wird durch Carsharing ein Rundum-Sorglos-Paket entgegengesetzt. Carsharing und die Bildung von Fahrgemeinschaften haben das Potential, PKWs effizienter zu nutzen.

1 Carsharing-Fahrzeug ersetzt bis zu 20 private PKWs. Als Faustregel gilt, dass Personen, die weniger als 12.000 Kilometer pro Jahr mit dem Auto fahren, mit Carsharing günstiger aussteigen als mit einem eigenen Auto. Hinzu kommt, dass durch den Umstieg auf Carsharing unüberlegte Autofahrten wegfallen. 43 % der Personen, die in Österreich auf Carsharing umgestiegen sind, fahren jetzt häufiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Fahrrad. Das Auto wird nach dem Umstieg um die Hälfte weniger genutzt.

Einen ausführlichen Bericht anläßlich eines Treffens von Carsharing-Initiativen in Salzburg gibt es auf der Homepage von Gemeindeentwicklung Salzburg.

Rückfragen: Alexander Glas

Scientists for Future Salzburg stellten zehn Fragen an die Mitglieder der zukünftigen Stadtregierung – Zusammenfassung der Antworten

Zehn Fragen stellten die Scientists for Future (S4F) an Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ), die Vizebürgermeister Kay-Michael Dankl (KPÖ+) und Florian Kreibich (ÖVP) sowie Stadträtin Anna Schiester (Bürgerliste). „Die neuen Mehrheitsverhältnisse und Ressortverantwortlichen lassen auf eine ambitioniertere Klima- und Verkehrspolitik hoffen. Zu erwarten ist eine Qualitätsoffensive beim O-Bus sowie bei der Radinfrastruktur, zu hoffen auf mehr leistbaren Wohnraum, mehr Mut zu Solarenergie sowie mehr Grün in der Stadt“, so der Transformationsexperte Hans Holzinger, der die Fragen für S4F erstellt hat. 

Mehr Mut wünscht man sich für die Energiewende. Vorbildwirkung der Stadt im Bereich der eigenen Gebäude sei wichtig, es gehe „aber auch um die Vereinfachung der PV-Nutzung etwa in den Schutzzonen der Stadt und den politischen Auftrag dafür, welcher auch in Abstimmung mit dem Land auf den Weg gebracht werden muss“, so der Energieexperte Franz Kok. Er wünscht sich auch mehr Unterstützung für Energiegemeinschaften etwa bei im Miteigentum der Stadt stehenden gemeinnützigen Wohnbauträger. Offen aber mindestens so wichtig sei die Dekarbonisierung der Fernwärme. „Dazu ist bisher jedoch weder von der SalzburgAG noch von Seiten der Stadtpolitik ein sachlich fundierter Vorschlag wahrnehmbar.“

Biodiversitätsexperte Andreas Tribsch begrüßt, dass Maßnahmen zur Stadtbegrünung Thema sind, um die Lebensqualität der Menschen zu steigern und Hitzeinseln vorzubeugen, wünscht sich aber mehr Aufmerksamkeit für Biodiversität und Natur in der Stadt, da „Siedlungsräume wesentliche Rückzugsgebiete für viele Tier- und Pflanzenarten sind.“ Jens Blechert, Sprecher von Scientists for Future Salzburg, betont die Notwendigkeit eines permanenten Monitorings der Fortschritte in der Klimapolitik von Stadt und Land. Die Gruppe stehe in ihren Möglichkeiten gerne beratend zur Verfügung und werde die Klimabewegung weiterhin wissenschaftlich unterstützen. Bei der Rademeo am 26. April werden die Scientists for Future ebenfalls vertreten sein.

Untenstehend eine Zusammenfassung zentraler Aspekte und hier die Presseaussendung.  

[Die Fragen und Antworten im Detail gibt es hier im pdf]

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Stellungnahme zur geplanten Novellierung des Salzburger Naturschutzgesetzes von Scientists for Future

„Wir betonen mit Nachdruck, dass die Produktion erneuerbarer Energien äußerst wichtig ist, um die Transformation in Richtung nachhaltige Gesellschaft natürlich auch im Land Salzburg zu vollziehen, aber dass sie keinesfalls zu weiterer Umweltzerstörung führen darf. Ganz im Gegenteil müssen hier Synergien genutzt werden, z.B. mithilfe von nature-based solutions (z.B. Kohlenstoffspeicherung in natürlichen Ökosystemen) und Ökosystemleistungen sowie durch Doppelnutzung degradierter Lebensräume und deren gleichzeitige verpflichtende ökologische Aufwertung bei Nutzung zur Produktion erneuerbarer Energien.“ Damit begründen die Biodiversitätsexpert:innen und Scientists for Future Jana Petermann, Andreas Tribsch und Jan Christian Habel von der Universität Salzburg ihre Stellungnahme zur geplanten Novellierung des Salzburger Naturschutzgesetzes, die eine Aufweichung der Zulassungskriterien für die Errichtung von Erneuerbaren Energieanlagen vorsieht.

Neue Angebote des Salzburger Bildungswerks zu „Klima&Nachhaltigkeit“

Im neuen Programm des Salzburger Bildungswerkes finden sich zahlreiche Bildungsimpulse für Vorträge und Workshops rund um Klimathemen und globale Gerechtigkeit für alle Gemeinden sowie Vereine und Gruppen in Salzburg. Nutzen Sie dieses Angebot und helfen Sie damit, klimafreundlich in die Zukunft zu starten.
Download der Broschüre Klima & Nachhaltigkeit

In der Broschüre Einfach anders leben Wie geht das? werden Vortragsangebote von Menschen aus Salzburg vorgestellt, die selbst nachhaltig leben – ohne eigenes Auto, ohne Müll, plastikfrei, die anders reisen uam.

VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg 2024 gestartet – Einsendeschluß 29.5.

VCÖ, Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schnöll und die ÖBB haben den Startschuss zum diesjährigen 20. VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg gegeben. Gesucht sind innovative Projekte, die dazu beitragen, dass Personenmobilität oder Gütertransport umweltverträglicher, gesünder und effizienter werden. Der VCÖ-Mobilitätspreis steht heuer unter dem Motto „Mobilität nachhaltig verbessern“.

Weitere Informationen zum VCÖ-Mobilitätspreis und der Einreichung finden Sie auf der VCÖ-Website oder als Folder zum Download.

Einreichschluss: 29. Mai 2024

Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsinitiativen trafen sich im Salzburger Bildungswerk

Unter dem Motto Gemeinsam mehr bewegen fand am Freitag, 15. März 2024 im Salzburger Bildungswerk ein spannender und inspirierender Austausch von Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsinitiativen aus Salzburg und darüber hinaus statt.

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Höchste Zeit für neue Erzählungen! Wie steht es ums Klima – und wie sieht angemessene Kommunikation dazu aus? Online 16.4. 9.30-12.30

Hier der Hinweis auf eine wichtige Onlineveranstaltung der deutschen Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung mit Veit Gerrit Schwen (Sozialwissenschaftler, Projektmanagement der Klimakommunikationsforschung „Das Endspiel in Zukunftsdiskursen“) , und Theresa Leisgang (Freie Journalistin, Autorin, Gründerin des Netzwerk Klimajournalismus Deutschland e.V.)

Die Debatte übers Klima hat alle Bereiche der Gesellschaft erreicht: Die Streiks von Fridays for Future setzten den Fokus auf die Zukunft, doch längst holen Nachrichten von Hitzewellen die Katastrophen ins Hier und Jetzt. Die Debatte polarisiert und vereinfacht, in der Wirtschaft arbeiten viele an der Begrenzung ihres eigenen Schadens. Wie wird die Klimakrise in der Erwachsenenbildung eingeordnet?

Wir öffnen online mit einem Einblick in aktuelle klimawissenschaftliche Erkenntnisse und die Kommunikationstheorie. Wie sind Klimakipppunkte einzuordnen und was würde ein durchschnittlicher Temperaturanstieg um drei Grad für Niedersachsen bedeuten? Wie wirkt Sprache auf unser Weltbild und was vermitteln wir durch Metaphern in der Kommunikation über das Klima?

Zur Anmeldung

„Wirksame Klimapolitik“ – Zehn Fragen von Scientists for Future Salzburg an die zukünftige Stadtregierung

Scientists for Future setzt sich für eine wirksame Klimapolitik ein. In diesem Sinne wurden zehn Fragen an die zukünftige Stadtregierung in Salzburg zu den Bereichen Verkehr, Energie, Wohnen und Ernährung formuliert. Wir geben diese hier im Wortlaut wieder und werden über die Antworten berichten.

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VCÖ-Mobilitätspreis Österreich 2024 unter dem Motto „Mobilität nachhaltig verbessern“

Der VCÖ-Mobilitätspreis Österreich 2024, der heuer unter dem Motto „Mobilität nachhaltig verbessern“ steht, ist gestartet. Gesucht sind innovative Projekte, die dazu beitragen, dass Personenmobilität oder Gütertransport umweltverträglicher, gesünder und effizienter werden.

Der VCÖ lädt dazu ein, bei Österreichs größtem Wettbewerb für klimaverträgliche Mobilität und nachhaltigen Gütertransport mitzumachen. Der renommierte VCÖ-Mobilitätspreis Österreich wird in Kooperation mit dem Klimaschutzministerium und den ÖBB durchgeführt.

Weitere Informationen zum VCÖ-Mobilitätspreis und der Einreichung findet man auf der VCÖ-Website oder als Folder zum Download.

Einreichschluss: 29. Mai 2024